Über Essen

Zwischen Emscher und Ruhr liegend wurde Essen im 9. Jahrhundert als Frauenstift gegründet und hatte seine Blütezeit während der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert, als es sich zu einem der wichtigsten Bergbau- und Manufaktur-Standorten Deutschlands entwickelte.

Die Stadt hat sich sowohl ihren geistlichen Ursprung als auch ihre ruhmreiche Zeit als Industriestandort bewahrt und bietet Besuchern heute eine blühende postindustrielle Metropole, die hochaktueller Kunst und kulturellen Institutionen viel Raum bietet.

Starte deine Erkundungstour doch mit einem Besuch des Essener Münsters: Das Meisterwerk mittelalterlicher Architektur beherbergt einen wertvollen Domschatz mit goldenen Artefakten aus dem 10. und 11. Jahrhundert. Unternimm danach eine Zeitreise von fast 1.000 Jahren zur Zeche Zollverein, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Das monumentale Industriedenkmal ist heute ein Zentrum für Kunst und Kultur, in großem Umfang finden hier regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen statt.

Nächster Halt: Museum Folkwang. Das berühmte Museum hat einen umfangreichen Bestand aus Werken vom 13. bis zum 20. Jahrhundert. Darunter befinden sich Sammlungen von über 350.000 Postern und 60.000 Fotografien. Vergiss aber über der vielen Kunst nicht, dass du dich im Rheinland bist! Nirgendwo sonst gibt die herzhafte westdeutsche Küche in solcher Reinform – unbedingt probieren! Dazu empfiehlt sich ein lokales Bier, um in dessen Genuss nach dem Essen zu kommen, kannst du auch ein der vielen urigen Kneipen der Stadt aufsuchen.

In Essen von A nach B

Als eine der größten ist Essen naturgemäß auch eine der geschäftigsten Städte Deutschlands. Wie du dich in ihr am besten fortbewegst, verraten wir dir hier:

  • 3 Stadtbahn- und 8 Straßenbahnlinien der Ruhrbahn sind das Rückgrat des Essener ÖPNV. Dazu kommen zahlreiche Buslinien von verschiedenen Betreibern, die wie die Ruhrbahn auch alle dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) angehören. Die wichtigsten Knotenpunkte im Nahverkehr der Stadt sind der Hauptbahnhof, der U-Bahnhof Berliner Platz und der U-Bahnhof Rathaus Essen (Fun Fact: der von allen Straßenbahnlinien angefahrene U-Bahnhof wurde zwar für die Stadtbahn gebaut, von dieser aber nie genutzt). Eine Einzelfahrkarte für das Essener Stadtgebiet kostet aktuell 2,80 €, ein Tagesticket für eine Person kostet 7 €, für bis zu 4 Mitreisende jedoch nur je 3,30 € zusätzlich (Juli 2018). Der öffentliche Nahverkehr ist so vor allem für Gruppen sehr interessant.
  • Im Fahrradklima-Test des ADFC aus dem Jahr 2016 kommt Essen zwar nicht besonders gut weg, aber immerhin trägt die Stadt nicht mehr den Titel als fahrradunfreundlichste Großstadt, den es noch 1991 innehatte. Die weiterhin unterdurchschnittliche Bewertung Essens als Fahrradstadt liegt vor allem an der vergleichsweise schlechten Erreichbarkeit des Stadtzentrums mit dem Fahrrad und daran, dass Essen auf dem Fahrrad nicht besonders zügig zu durchqueren ist. Für alle, die sich dennoch ein Rad leihen wollen hat der Test des ADFC allerdings auch eine gute Nachricht: Öffentliche Leihfahrräder sind in der Stadt zur Genüge vorhanden. Mit dem Metropolrad Ruhr kannst du beispielsweise sogar unkompliziert ein Rad in Essen mieten und in Bochum oder Dortmund wieder abgeben.
  • Wenn es nach der Zufriedenheit der PKW-Nutzer*innen geht ist Essen beim Autofahren ziemliches Mittelmaß. Zumindest ist das das Ergebnis der ADAC-Studie „Mobil in der Stadt“. Besonders positiv kam die Wegweisung und das Parkleitsystem der Stadt weg, die Freude darüber ist jedoch auf Grund der Höhe der Parkgebühren schnell wieder verflogen.

 

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Nach Essen
mit dem Zug

Am Hauptbahnhof Essen halten zahlreiche Fernzüge der Deutschen Bahn. Die ICE-Verbindungen aus Dortmund nach konstanz beziehungsweise nach Stuttgart und München machen hier Halt, ebenso die ICE-Linie von Berlin nach Köln. Viele weitere IC-Linien aus Hamburg, Berlin und Leipzig fahren Essen an. Auch Thalys-Züge aus Paris halten in Essen. Seit März 2018 fährt zudem Flixtrain als weiterer Fernzuganbieter auf der Strecke zwischen Hamburg und Köln Essen an.

Nach Essen
mit dem Fernbus

Fernbusse halten in Essen direkt am Südeingang des Hauptbahnhofs, also zentral in der Stadt. Von dort aus können Reisende schnell in die Stadt aufbrechen oder problemlos umsteigen, falls das endgültige Reiseziel noch etwas entfernt ist.

Nach Essen
mit dem Flugzeug

Vom Flughafen Düsseldorf aus ist Essen mit dem ICE in nur 20 Minuten und selbst mit der Regionalbahn in unter 30 Minuten zu erreichen. Ähnlich lang benötigen Reisende für diese Strecke mit einer Mitfahrgelegenheit. Etwas länger (ca. 40 Minuten) dauert es mit dem Auto von Essen zum Flughafen Dortmund, der allerdings mit der Bahn nur mit mehreren Umstiegen zu erreichen ist.

Nach Essen
mit der Mitfahrgelegenheit

Mitfahrgelegenheiten nach Essen werden vielfach angeboten: Beliebte Strecken führen aus Köln, Düsseldorf und Dortmund nach Essen.