Über Dresden

Das Stadtzentrum der sächsischen Landeshauptstadt war mit seinen vielen Gebäuden aus dem Barock und Rokoko einst als Schmuckschatulle Deutschlands bekannt. Nach der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde Dresden dann liebevoll wieder aufgebaut und besticht seine Besucher mittlerweile wieder mit vielen prachtvollen Bauten. Die Frauenkirche im Zentrum von Dresden ist dafür ein herausragendes Beispiel, hier ermöglichten private Spenden aus aller Welt den Wiederaufbau aus einem Trümmerhaufen.

Der schönste Blick auf Dresden eröffnet sich, finden wir, vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke aus. Bereits 1748 stellte Bernardo Bellotto in seinem gleichnamigen Gemälde dieses Panorama dar. Pack dir vllt. einen Picknickkorb zusammen und genieße den Vergleich von damals zu heute – und den großartige Ausblick auf Dresden, der sich seit Bellottos Zeiten kaum verändert hat. Das Kunstwerk zum Vergleich kannst du dir in der Gemäldegalerie Alte Meister ansehen. Dazu gehst du zum Zwinger, einem beeindruckenden Palastbau im Stile Versailles, der auch viele weitere Meisterwerke aus dem 15. bis 18. Jahrhundert beherbergt.

Auf der Nordseite der Stadt, in der Neustadt, präsentiert sich Dresden von einer ganz anderen Seite, hier entdeckst du die kühle Moderne, zudem erlebst du in vielen Bars die ganze Vielfalt des gegenwärtigen Dresdens und seiner Bewohner. Im Vordergrund steht dabei das Lebensgefühl einer Universitätsstadt, das sich in Dresden Neustadt als dem Szene-, Kultur- und Ausgehviertel der Stadt widerspiegelt. Eines der Highlights ist dabei zweifelsohne die Kunsthofpassage, eine Reihe von Hinterhöfen, in denen sich Kunsträume etabliert haben und in der selbst die Regenrinnen spektakulär sind – sie wurden nämlich so gestaltet, dass sie Regen in Musik transformieren. Dresden – klar eine Stadt für jedes Wetter!

Special: Striezelmarkt Dresden

Bereits seit dem Jahr 1434 gibt es den Dresdner Striezelmarkt! Damit ist er der älteste urkundlich erwähnte Weihnachtsmarkt in Deutschland – ein wahrer Dauerbrenner, im Jahr 2018 taucht der Striezelmarkt bereits zum 584. Mal den Dresdner Altmarkt in Lichterglanz und Glühweinduft. Kein Wunder also, dass das schöne Dresden sich selbst als die „inoffizielle Weihnachtshauptstadt Deutschlands” bezeichnet. Übrigens: Der Begriff Striezel geht auf das Backwerk zurück, das heute als Dresdner Christstollen bekannt ist. Diesen Weihnachtsklassiker solltest du dir ebensowenig entgehen lassen wie die beliebten Pulsnitzer Pfefferkuchen; und als Mitbringsel vom Dresdner Striezelmarkt darf natürlich eine der traditionellen Holzfiguren oder Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge nicht fehlen.

  • Wann: 28. November bis 24. Dezember, in der Regel von 10 bis 21 Uhr
  • Wo: Altmarkt, 01067 Dresden
  • Weitere Infos: hier

 

In Dresden von A nach B

 

Einmal in Dresden angekommen, solltest du auch den besten Weg kennen, um innerhalb des „Elbflorenz“ am besten von A nach B zu kommen:

  • Der Dresdener ÖPNV liegt in den Händen der DVB, die das so gut ausgebaute wie sehr zuverlässige Nahverkehrssystem managen. 12 Straßenbahnlinien, doppelstöckige S-Bahnen und diverse Linienbusse stehen für dich bereit. Mit einem Preis von 2,30 € pro Ticket sind Einzelfahrscheine verhältnismäßig günstig, die für Touristen bereitgestellte Dresden City Card hingegen lohnt sich erst, wenn du wirklich viele der darin enthaltenen Ermäßigungen in Anspruch nehmen willst.
  • Zu Fuß wird das ganze natürlich noch günstiger, gerade das historische Zentrum schafft man in etwa 2 Stunden. Mit dem Fahrrad solltest du dich an die ausgebauten Radwege wie den wunderschönen Elberadweg halten, gerade aber die innerstädtischen Nebenstraßen sind noch nicht fit für den Radverkehr.
  • Autofahren in Dresden macht mittlerweile mehr Freude, stundenlange Staus gehören in der Regel der Vergangenheit an, wenn man nicht gerade in der City oder auf den Ausfallstraßen zur Hauptverkehrszeit unterwegs ist. Parkplätze gibt es meist, kostenlose aber sind super selten. Pro Stunde zahlst du etwa 1 bis 2 €.

 

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Nach Dresden
mit dem Zug

In Dresden kann man entweder am Hauptbahnhof oder am Bahnhof Neustadt nördlich der Elbe mit einem Fernzug ankommen. An beiden Stationen hält ein ICE aus Richtung Frankfurt am Main, der Dresden über Erfurt, Weimar und Leipzig anfährt. Eine IC-Linie verbindet Dresden, Leipzig, Magdeburg und Braunschweig mit Städten im Ruhrgebiet und dem Rheinland. Mit einem Eurocity gelangen Reisende bequem per Bahn bis nach Prag , Bratislava und Budapest.

Nach Dresden
mit dem Fernbus

An beiden Fernverkehrsbahnhöfen gibt es ebenfalls Omnibus-Bahnhöfe: Auf der Südseite des Hauptbahnhofs befindet sich die Haltestelle für Fernbusse in der Bayrischen Straße. Am Bahnhof Neustadt halten die Busse an der Haltestelle Hansastraße, von wo aus ein direkter Eingang in den Bahnhof und eine entsprechende Weiterfahrt möglich ist.

Nach Dresden
mit dem Flugzeug

Der Flughafen Dresden liegt ca. 10 Kilometer nördlich vom Innenstadtgebiet. Die S-Bahn-Linie S2 verbindet den Flughafen in ca. 12 bzw. 20 Minuten mit den großen Bahnhöfen Dresden-Neustadt und Dresden-Hauptbahnhof. Der Bahnhof Dresden-Flughafen befindet sich im Tiefgeschoss des Terminal-Gebäudes. Die Station ist Sachsens einzige unterirdische S-Bahn-Station. Die S-Bahnen verkehren alle 30 Minuten.

Nach Dresden
mit der Mitfahrgelegenheit

Ein großes Angebot an Mitfahrgelegenheiten besteht aus den großen Städten der neuen Bundesländer wie beispielsweise Leipzig, Rostock, Magdeburg und Chemnitz. Aber auch Berlin und Hannoversind beliebte Abfahrtsorte, um Dresden mit einer Fahrgemeinschaft zu erreichen.