Über Chemnitz

Chemnitz ermöglicht seinen Besuchern einen flüchtigen Blick in die Vergangenheit. Hier kann man noch nachempfinden, wie Städte in der DDR aussahen und kann sich vorstellen, wie es gewesen sein muss, hier zu leben. Noch heute zeugt der über sieben Meter hohe Karl-Marx-Bronzekopf, der 1971 eingeweiht wurde und das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist, von der Geschichte der Stadt, die von 1953 bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990 Karl-Marx-Stadt hieß.

Ein Zeugnis aus noch früheren Zeiten ist der Rote Turm, das einzige Überbleibsel der einstigen Stadtmauer. Direkt in seiner Nähe befindet sich mit dem Chemnitzer Opernhaus am Theaterplatz eines der schönsten Gebäude der Stadt. Das darin untergebrachte „Theater Chemnitz“ mit seinem vielseitigen Spielplan bedient die Sparten Ballett, Oper, Philharmonie, Theater und Figurentheater.

Während des 2. Weltkrieges wurde das Stadtzentrum durch Bombenangriffe stark zerstört und nach und nach wieder aufgebaut. 1999 etwa begann in Chemnitz die Neugestaltung des Marktplatzes und des Neumarktes. Zur Freude von Shopping-Liebhabern sind dabei große Einzelhandelsflächen entstanden. Besonders beliebt bei Jugendlichen sind der neue Kaufhof und die Galerie „Roter Turm“, die zum Schlendern und Verweilen einladen. Auch in den Außenbezirken kann in weiteren Einkaufszentren der Kauflust gefrönt werden.

Im Sommer lohnt sich auf jeden Fall ein Ausflug in die idyllische Umgebung, etwa zum Wasserschloss Klaffenbach, hier lässt sich noch der vornehme Charme des einstigen Chemnitz ahnen. Lohnenswert ist auch ein Besuch des Industriemuseums in der Nähe des Zentrums, in dem dir das industrielle Erbe der Stadt unterhaltsam veranschaulicht wird. Auch Rabenstein, die kleinste mittelalterliche Burg Sachsens, liegt innerhalb der Stadtgrenzen und lädt zu einem Besuch ein. Mit dem gut ausgebauten Bus- und Straßenbahnnetz in Chemnitz sind diese Sehenswürdigkeiten sowie der Rest der Stadt einfach zu erkunden.

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Nach Chemnitz
mit dem Zug

Der Hauptbahnhof Chemnitz ist der größte Bahnhof in Deutschland, an dem keine Fernzüge der Deutschen Bahn halten. Bis zum Jahr 2030 will die Deutsche Bahn dies ändern und die Städte Chemnitz, Zwickau und Plauen wieder in ihr InterCity-Streckennetz aufnehmen. Bis dahin kommen Bahnreisende jedoch nur mit der Regionalbahn oder dem Regionalexpress nach Chemnitz. Die nächstgelegenen Fernbahnhöfe befinden sich in Leipzig und Dresden.

Nach Chemnitz
mit dem Fernbus

Der Zentrale Omnibusbahnhof Chemnitz befindet sich etwa 400 Meter entfernt vom Hauptbahnhof, im Norden des Zentrums in der Straße der Nationen/ Ecke Georgstraße.

Nach Chemnitz
mit dem Flugzeug

Chemnitz hat keinen eigenen Verkehrsflughafen. Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden liegen jedoch nur ca. 60 Minuten (nach Dresden) bzw. 80 Minuten (nach Leipzig ) mit dem PKW entfernt – eine Mitfahrgelegenheit bietet sich daher an. Mangels Fernverkehr nach Chemnitz dauert die Strecke mit der Bahn etwas länger: Von beiden Flughäfen aus ist man mit der Bahn ungefähr 90 Minuten nach Chemnitz unterwegs.

Nach Chemnitz
mit der Mitfahrgelegenheit

An der TU Chemnitz sind jährlich über 10.000 Studierende eingeschrieben. Viele von ihnen kommen aus umliegenden Städten wie Dresden, Leipzig und Zwickau und bieten häufig Mitfahrgelegenheiten nach Chemnitz an. Auch aus anderen deutschen Großstädten besteht ein großes Angebot an Mitfahrgelegenheiten nach Chemnitz.