Über Bremen

Wer bei Bremen bislang nur an Fußball und vielleicht noch an die Bremer Stadtmusikanten denkt, sollte die nächste Gelegenheit beim Schopf packen, Deutschlands kleinstem Bundesland einen Besuch abzustatten – die Freie Hansestadt ist für manch angenehme Überraschung gut! Ob Fahrradfahrer oder Naturliebhaber, kulinarische Entdecker oder Architektur-Begeisterte, Bremen weiß, wie man ihre Herzen gewinnt.

Sehen: Ganz oben im Ranking der Bremer Sehenswürdigkeiten stehen sicher das 600 Jahre alte Bremer Rathaus und der steinerne Roland, die 2004 von der UNESCO gemeinsam zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Darüber hinaus sollte ein Abstecher zu den Bremer Stadtmusikanten in keinem Bremenbesuch fehlen – will man als Erinnerung kein Gruppenfoto mit Touristenscharen, empfiehlt sich aber frühes Aufstehen. Ebenfalls obligatorisch ist ein Gang durch das so berühmte wie idyllische Schnoor-Viertel; mit seinen engen, autofreien Gassen und den eindrucksvollen Bauwerken der Weserrenaissance fühlt man sich in die wirtschaftliche Blüte Bremens während des Hanse-Freihandels zurückversetzt. Sollte dich schließlich die Aussicht auf 265 Stufen nicht schrecken, wartet zum Abschluss auf der Plattform des St. Petri-Doms ein eindrucksvoller Blick auf die Innenstadt – den man zum Wieder-zu-Atem-Kommen auch gerne länger genießt.

Genießen: Wer nach Bremen fährt, bringt besser Appetit mit – verschiedene Bremer Spezialitäten wollen entdeckt und verkostet werden; traditionelle Gerichte wie Stinte, Knipp oder Labskaus konkurrieren mit „Rollo“, dem Bremer Fast-Food-Trend aus diversen Zutaten im gerollten Fladenbrot. Liebhaber süßer Köstlichkeiten lassen dabei am besten noch Platz für Kluten, die traditionellen Klötzchen aus Pfefferminz-Fondant, halb mit dunkler Schokolade überzogen. Mmh.

Erleben: Nicht nur mit seinem populären Ausgehviertel „das Viertel“ und einer so spannenden wie vielseitigen Kulturszene wird Bremen zum Erlebnis, auch mit diversen jährlichen Event-Highlights; von der literarischen Woche und dem berühmten 6-Tage-Rennen im Januar über den SambaKarneval, der Farbe in den Februar bringt, bis hin zum Hurricane-Festival im Juni oder dem sommerlichen Musikfest – um nur einen Bruchteil der zahlreichen Veranstaltungen zu nennen. Nicht verpassen: Radfahren! In keiner anderen deutschen Großstadt fahren mehr Menschen Rad als in Bremen, was sicher nicht nur am kompakten Stadtzentrum liegt, sondern auch an den meist sehr guten und malerisch gelegenen Radwegen entlang von Parks und Flüssen. Damit auch Besucher die vielen Attraktionen Bremens unkompliziert auf zwei Rädern entdecken können, stellt die Stadt mit der „Bike Citizens App“ einen kostenlosen und auch offline auf dem Smartphone laufenden Dienst für die schönsten, bequemsten und schnellsten Routen zur Verfügung. Neben dem klassischen Sightseeing auf dem Fahrrad lohnen sich auch Ausflüge, zum Beispiel nach Bremerhaven oder entspannt am Osterdeich entlang. Abraten hingegen möchten wir lediglich davon, die Einwohner Bremens zu einem Rennen herauszufordern – damit hat sich schon der berühmte Buffalo Bill blamiert, der, als er 1890 mit seiner Showtruppe in der Stadt gastierte, gegen einen von ihm herausgeforderten Bremer Bäckersohn klar unterlag.

Nach Berlin - Nach Stuttgart - Nach München - Nach Hamburg - Nach Frankfurt am Main - Nach Düsseldorf - Nach Bremen - Nach Köln - Nach Dresden - Nach Leipzig - Nach Barcelona - Nach Paris - Nach London - Nach Prag - Nach Amsterdam - Nach Dortmund - Nach Darmstadt - Nach Gelsenkirchen - Nach Sinsheim - Nach Mönchengladbach - Nach Wolfsburg - Nach Hannover - Nach Mainz - Nach Ingolstadt - Nach Leverkusen

 

Nach Bremen
mit dem Zug

Am sehenswerten Bremer Hauptbahnhof halten vier ICE- und vier IC-Linien aus allen Ecken des Landes: Sowohl in südliche Richtung (München, Frankfurt am Main, Freiburg, Karlsruhe, Regensburg, Stuttgart) als auch in westliche (Ruhrgebiet und Rheinland) und östliche Richtung (Wolfsburg, Berlin, Leipzig) bestehen mehrere Fernverbindungen täglich. Einzelne IC-Verbindungen führen direkt an die Nord- und Ostseeküste nach Westerland, Schwerin, Rostock, Greifswald, Stralsund und Binz.

Nach Bremen
mit dem Fernbus

Direkt vor dem Hauptbahnhof, am Breitenweg, halten die Fernbusse in Bremen. Täglich werden mehrere Direktverbindungen nach Berlin angeboten. Auch ins Rheinland kommt man ohne umzusteigen mit dem Fernbus, z.B. nach Düsseldorf, Köln oder Bonn. Ideal zwischen Hauptbahnhof und Altstadt gelegen können Reisende vom Busbahnhof aus entweder einfach weiterreisen oder direkt auf Erkundungstour durch Bremen gehen.

Nach Bremen
mit dem Flugzeug

Der Bremer Flughafen liegt sehr nah am Innenstadtgebiet. Hier starten und landen hauptsächlich Flieger aus europäischen Tourismusregionen wie dem Mittelmeerraum. Es bestehen aber auch Verbindungen zwischen Bremen und den großen Drehkreuzen in Frankfurt, München, Istanbul, Paris und Amsterdam sowie eine weitere nationale Verbindung nach Stuttgart. Wer mit dem Flugzeug in der Hansestadt landet, gelangt über den Nahverkehr der Stadt Bremen in etwa einer Viertelstunde ins Zentrum.

Nach Bremen
mit der Mitfahrgelegenheit

Bremen ist vor allem für Wochenendpendler gut mit Mitfahrgelegenheiten zu erreichen. Besonders die nahe gelegenen Großstädte Hamburg und Oldenburg sowie Hannover und Münster sind beliebte Ausgangsorte für Mitfahrgelegenheiten.

Nach Bremen
ins Stadion

Das Weserstadion ist das Ziel von Fußball-Fans, die Heimspiele des SV Werder Bremen besuchen. Mit S-Bahnen ist das Weser-Stadion nicht zu erreichen. Fans, die am Hauptbahnhof ankommen, können mit der Linie 10 der Straßenbahn bis zur Haltestelle St.-Jürgen-Straße fahren. Hier hält auch die Linie 2 aus Richtung Domsheide. Die Linien 3 und 6 steuern die Haltestelle Weserstadion aus Richtung Domsheide bzw. des Flughafens an. Als einziges Stadion der Bundesrepublik ist das Weserstadion sogar über den Wasserweg zu erreichen. Mit dem Schiff geht es von Vegesack, der Waterfront/Pier2 oder dem Martinianleger direkt zur nächsten Bundesliga-Partie.