Über Krefeld

Links des Rheins und eingekuschelt zwischen Duisburg und Düsseldorf erwartet dich Krefeld, aufgrund seiner einstigen Popularität im Textilgewerbe auch als „Samt- und Seidenstadt“ bekannt. Klimatisch geht es in Krefeld übrigens entspannt zu, mit milden Wintern und milden Sommern – eine besondere Empfehlung also für alle, die leichte Jacken mögen! 😉

Sehen: Willst du dir erst einmal einen Überblick verschaffen, geht das am besten vom Aussichtsturm auf dem Hülser Berg aus, dem höchsten Punkt Krefelds. Lauffaule können sich zwischen Mai und Oktober auch mit der Museumseisenbahn hinauffahren lassen! Im Stadtzentrum gibt es dann einiges zu entdecken, vom Seidenweber-Denkmal Meister Ponzelar, dem Wahrzeichen der Stadt, über eine mehr als 800 Jahre alte Eibe (zu finden auf Haus Rath) bis hin zum Museumzentrum Burg Linn, unter anderem mit dem berühmten Fürstengrab des Fürsten Arpvar.

Genießen: Nicht nur für Krefeld, auch für das ganze Rheinland steht der „saure Gaul mit Knödeln“, die Originalvariante des Sauerbratens – mit Pferdefleisch. Wer es süßer mag, sollte die im Krefelder Mundart nach Seidenkugeln benannten „Sie-Knöngels“ nicht verpassen, Schokokugeln mit Marzipan und Nüssen, erhältlich in der Konditorei Heinemann, sowohl am Ostwall als auch in der Hochstraße.

Erleben: Pferdenarren werden bei einem der zwischen April und November stattfindenden Renntage auf der Krefelder Galopprennbahn ihre helle Freude haben, durch die beeindruckende Jugendstiltribüne kommen aber auch Architekturfans dort auf ihre Kosten. Weitere Highlights im Krefelder Jahreskalender sind der jährliche Flachsmarkt am Pfingstwochenende, im Frühherbst die größte Straßenmodenschau der Welt oder die Art of Eden – eine Skulpturenausstellung etwa 40 internationaler Künstler im Anfang Mai neu erblühenden, botanischen Garten.

In Krefeld von A nach B

Krefeld ist zwar Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW, doch wir wollen die Nutzbarkeit der wichtigsten innerstädtischen Verkehrsmittel in Krefeld einmal genauer betrachten:

  • Der ÖPNV besteht in Krefeld aus 4 Straßenbahn- und diversen Buslinien, allesamt betrieben von der Stadtwerke Krefeld AG (SWK). Ist man nicht gerade nachts und unter der Woche unterwegs, erreicht man mit dem Nahverkehr fast alle Ziele in und um Krefeld. Der Nahverkehr in Krefeld ist eingebunden in den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), hier kosten Tagestickets in der Stadt 7 € und Einzelfahrten 2,70 € (Stand: Juli 2018). Für Grupen sind Tagestickets eine noch bessere Alternative, da bis zu 4 Mitreisende je nur 3,30 € zusätzlich kosten.
  • Mit dem Autofahren verhält es sich in Krefeld wie in den meisten Großstädten: Ist die Parkplatzsuche schnell erfolgreich, dann ist das Auto ein relativ schnelles und frustfreies Verkehrsmittel, doch vor allem in der Innenstadt ist das natürlich beileibe nicht immer der Fall! Insgesamt ist die Stadt aber relativ autofreundlich. Fun Fact: In Krefeld wurden 1988 erstmals in Deutschland die sogenannten „Krefelder Kissen“ getestet. Das sind die kleinen Schwellen, meist in Tempo-30-Zonen, die dazu anhalten sollen, die Geschwindigkeitsbeschränkung auch wirklich einzuhalten. Für nahezu die Hälfte des 760 km langen Straßennetzes Krefelds sind 30 km/h als Höchstgeschwindigkeit festgesetzt.
  • Mit dem Fahrrad steht man in Krefeld vor einigen Problemen. So sind die Radwege relativ schlecht gepflegt, oft holprig und schmal. Zudem ist das Angebot zumindest an öffentlichen Leihfahrrädern recht begrenzt. Wer sich in Krefeld trotzdem für das Rad entscheidet, ist mit diesem dafür aber relativ zügig in Krefeld unterwegs.
  • Gerade das Krefelder Zentrum kannst du übrigens auch hervorragend zu Fuß entdecken – mithilfe dieser Seite hast du auch einen virtuellen Stadtführer dabei.

 

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Nach Krefeld
mit dem Zug

Am Krefelder Hauptbahnhof, der der Bahnhofskategorie 3 zugeordnet ist, halten aktuell 5 Regionalbahnlinien, die Krefeld mit den großen Städten und Fernbahnhöfen Nordrhein-Westfalens verbinden. Unter anderem aus Aachen, Duisburg, Düsseldorf, Köln und Mönchengladbach gelangen Reisende werktags so mindestens einmal pro Stunde nach Krefeld. Regelmäßig wird Krefeld zudem auch von Regionalzügen aus Essen, Münster und Oberhausen angefahren. An vielen Tagen halten in Krefeld außerdem die Intercitys 2222 und 2223, die Aachen und Berlin unter anderem über Wolfsburg, Hannover, Bielefeld und Dortmund miteinander verbinden.

Nach Krefeld
mit dem Fernbus

Fernbusse halten in Krefeld direkt auf der Südseite des Hauptbahnhofs am Willy-Brandt-Platz. Eurolines verbindet Krefeld beispielsweise direkt mit Warschau und Flixbus fährt unter anderem aus Berlin und Amsterdam nach Krefeld. Oft machen Fernbusse jedoch nicht in Krefeld halt, die meisten Linien halten hier nur einige Male pro Woche oder sogar nur wöchentlich.

Nach Krefeld
mit dem Flugzeug

Der nächstgelegene internationale Verkehrsflughafen ist der Flughafen Düsseldorf. Vom Düsseldorfer Flughafen aus brauchen Reisende mit der Bahn bei einmaligem Umsteigen ca. 45 Minuten nach Krefeld. Mit dem Auto wird für die Strecke sogar nicht einmal eine halbe Stunde benötigt. Etwas weiter entfernt ist der Flughafen Köln/Bonn, der von Krefeld aus mit dem Auto in einer Stunde und mit der Bahn in weniger als 90 Minuten erreichbar ist.