So steht es um die Frauenquote in den Cockpits der größten Fluggesellschaften der Welt

 

Die Luftfahrtbranche in Deutschland wächst immer weiter, gleichzeitig kommt es zu einem unverhältnismäßigen Anstieg an Flugverspätungen und -ausfällen. Mitschuld an diesen Problemen trägt der Pilotenmangel, der hierzulande sogar schon dazu geführt hat, dass Maschinen am Boden bleiben mussten.

Der Job des Piloten gilt immer noch als Männerdomäne. Auch mit Ausblick auf zukünftige Engpässe haben wir untersucht, wie es um den Frauenanteil in den Cockpits der größten Fluggesellschaften steht. Hierfür haben wir die 30 Fluggesellschaften untersucht, die 2018 hierzulande die meisten Flüge angeboten haben und deren Pilotinnen-Anteil miteinander verglichen.

Im Zuge der Untersuchung haben wir uns zunächst auf die offiziellen Angaben des ALPA-Berichts (Air Line Pilots Association) von 2018 bezogen. Bei den Airlines, die hier keine Angaben zum Pilotinnen-Anteil machten, haben wir nachgefragt. 15 der 30 definierten Airlines standen uns Rede und Antwort. Die Pilotinnen-Anteile von easyJet, Emirates, Flybe, SAS Scandinavian Airlines, Aeroflot Russia waren nur durch den ALPA-Bericht ersichtlich und wurden nicht vom Unternehmen kommentiert.

Auch Wizz Air, LOT - Polish Airlines, Air Dolomiti, TAP Portugal, Iberia, Aegean Airlines, Alitalia, Vueling Airlines, Ryanair, Turkish Airlines wurden untersucht. Hier konnten weder Zahlen recherchiert werden, noch äußerten sich Sprecher der Unternehmen zum Pilotinnen-Anteil.